Visuelle Kommunikation 

Visuelle Kommunikation  vermittelt über das Sehen, ist der Gegenbegriff zu sprachlicher oder direkter körperlicher  Kommunikation. Menschen nehmen den überwiegenden Teil der Umwelt-Informationen über das Auge wahr. „Kommunikation“ wird aus solchen Informationen aber erst, wenn die wahrgenommenen optischen Signale gezielt ausgesendet wurden und wenn sie im Gehirn verarbeitet und interpretiert werden. Die Wahrnehmung von visuellen Signalen kann unbewusst passieren.

Das nutzt auch die Werbung aus.

Im visuellem Gedächtnis des Menschen gehen Wahrnehmungsinhalte nicht sofort verloren, sobald die Wahrnehmung eines bestimmten Bildes beendet ist, sondern verbleiben für kürzere oder längere Zeit dort. Diese visuellen Erinnerungen können für Wahrnehmungsprozesse und die Verhaltenssteuerung, aber auch für die Vorstellung von Objekten genutzt werden.

„Visuelle Kommunikation“ ist mit der zunehmenden Bedeutung von elektronischen Bildträgern (Fernsehen, Computer, Smartphone) für die Alltagswahrnehmung der Menschen zu einem zentralen Begriff der Medientheorie geworden.

Das visuelle Gedächtnis besteht aus mehreren Gedächtnissystemen mit unterschiedlichen Eigenschaften.

Dem ikonischen Gedächtnis, dem visuellen Kurzeitgedächtnis und dem visuellen Langzeitgedächtnis.

Im ikonischen Gedächtnis können nur für sehr begrenzte Zeit (meistens kürzer als eine Sekunde) relativ große Informationsmengen gespeichert werden, die jedoch sehr schnell verblassen oder durch nachfolgende Informationen verdrängt werden.

Im visuellen Kurzzeitgedächtnis werden Informationen für Minutenbruchteile gespeichert. Dauerhafter wird die Information im visuellen Langzeitgedächtnis abgelegt, wo sie zum Teil noch nach Jahren abgerufen werden kann. Hier befinden sich unter anderem visuelle Repräsentationen, die wir benutzen, um wahrgenommene Objekte und Bilder zu kategorisieren.

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